Hornhecht

Der langgestreckte Körper mit dem schnabelförmigen Maul verleiht Hornhechten ein torpedoförmiges Aussehen (© Holger Bente)

Kurz nach dem Hering – wenn der Raps in sattem Gelb blüht – tummeln sich die langgestreckten Hornhechte mit den grünen Gräten in den Küstenbereichen der Ostsee.

Seit Generationen erwarten die Mecklenburger im Frühjahr (Mai und Juni) die silbernen Fische zu Abertausenden mit ihren grasgrünen Gräten – wissen sie doch um den Genuss eines kross gebratenen oder golden geräucherten Hornfisches. Mit der Spinn- und Fliegenrute oder einer Posenmontage sind die leckeren Hornhechte kinderleicht zu fangen.

Auch beim Angeln vom Kutter stehen die Chancen auf Hornhechte gut. Einige hundert Meter vor der Küste tummeln sich die Silberpfeile im späten Frühjahr in Heerscharen, sodass binnen kürzester Zeit Dutzende von Hornhechten aus dem Wasser gezogen werden können. Auch über das ganze Jahr hinweg landet der ein oder andere „Horni“ als Beifang in den Fangkörben der Angler.

Steckbrief

Größe: 45 – 70 cm

Gewicht: bis zu 1 kg

Nahrung: Kleinlebewesen (bspw. junge Heringe, Krebse, Tobiasfische)

Lebensraum: zum Laichen in Küstennähe, vorwiegend dicht unter der Wasseroberfläche

Köder: schlanke Kunstblinker

Angelmethode: Spinn- und Posenangeln