Dorsch

Der Dorsch steht bei Petrijüngern hoch im Kurs (© TMV/Läufer)

Die „Seeleoparden“ sind ein beliebter Zielfisch auf geführten Kutterangeltouren in der Ostsee und ganzjährig gut mit Pilker oder Gummiköder zu beangeln.

Der marmorierte Räuber ist die Nummer eins unter den Salzwasser-Arten in Mecklenburg-Vorpommern. Mit Brandungs- und Spinngerät fängt man im Frühsommer und Spätherbst am besten. Im Frühjahr und in den Wintermonaten, wenn sich die Dorsche ins tiefere Wasser verziehen, folgen ihnen die Petrijünger auf geführten Kuttertouren. Exemplare zwischen fünf und zehn Kilogramm sind dann keine Seltenheit.

Das von der EU-verhängte Tagesfanglimit erlaubt das Angeln von 5 Dorschen pro Tag. Während der Schonzeit vom 01. Februar bis 31. März reduziert sich das Baglimit auf 3 Dorsche täglich. Nach Erreichen dieser Grenze müssen die Ruten aber noch längst nicht eingeholt werden. Weitere Fischarten wie Plattfisch, Makrele und Co. können vom Kutter ebenfalls erfolgreich beangelt werden.

Steckbrief

Größe: 40 – 150 cm (Mindestmaß: 35 cm)

Gewicht: bis zu 40 kg

Nahrung: Fische, Krebse, Muscheln, Plankton, Würmer 

Lebensraum: vorwiegend in Küstennähe

Schonzeit: 01.02. – 31.03.
(3 Dorsche/pro Tag & pro Angler)

Köder: Pilker und Gummiköder

Angelmethode: Pilken